Amtsblatt der Gemeinde Ammerbuch
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Redaktion Amtsblatt der Gemeinde Ammerbuch
Herausgeber vom "Amtsblatt der Gemeinde Ammerbuch" ist die Gemeindeverwaltung Ammerbuch.
Verantwortlich für den amtlichen Teil einschließlich der Sitzungsberichte und anderen Veröffentlichungen der Gemeindeverwaltung sowie alle sonstigen Verlautbarungen und Mitteilungen:
Bürgermeister Daniel Rudolph oder sein Vertreter im Amt.
Bei Fragen zum amtlichen Teil des Amtsblatts:
Telefonnummer: 07073 9171-7103 oder E-Mail an aktuell(@)ammerbuch.de
Sachbearbeiterin für das Amtsblatt ist Andrea Falkenberg.
Texte für das Amtsblatt im redaktionellen Teil
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Viele Gespinste an Bäumen und Sträuchern – Gespinstmotten derzeit verstärkt sichtbar
Derzeit treten unter anderem auch in der Gemeinde Ammerbuch vermehrt sogenannte Gespinstmotten auf. Die auffälligen weißen Gespinste an Bäumen und Sträuchern sehen teilweise sehr gruselig aus. Sie sind jedoch das Resultat von harmlosen Faltern.
Gespinstmotten sind kleine Nachtfalter, deren Raupen Gespinste bilden und innerhalb dieser geschützten Bereiche Blätter fressen. Besonders betroffen sind häufig Traubenkirschen, Schlehe, Pfaffenhütchen, Obstgehölze, Weiß-/Rotdorn und Weiden. Die Pflanzen wirken durch den Blattfraß teilweise stark geschädigt oder sogar abgestorben und sind manchmal auch komplett eingesponnen. In der Regel treiben die Gehölze jedoch nach kurzer Zeit wieder aus. Da die Gespinstmotten keine zweite Generation in einem Jahr durchlaufen, können die Pflanzen in der zweiten Jahreshälfte wieder austreiben und die Gespinste lösen sich mit der Zeit auf. Zudem sind die verschiedenen Gespinstmottenarten spezialisiert auf eine einzige Pflanzenart als Futterpflanze. D. h. die Gespinstmotte, die am Pfaffenhütchen frisst, kann keinen Schaden an Apfelbäumen anrichten.
Für Menschen und Haustiere sind Gespinstmotten ungefährlich. Im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner (der an Eichen vorkommt) besitzen die Raupen keine gesundheitsschädlichen Brennhaare. Oft schaukelt sich der Befall über 3-4 Jahre auf, die Schädlingspopulation fällt dann aber auch wieder in sich zusammen. Die Natur reguliert den Bestand der Gespinstmotten häufig selbst durch natürliche Fressfeinde wie z. B. Vögel oder Schlupfwespen.
Gemeindeverwaltung Ammerbuch







