Einige der Ammerbucher Brunnen
- Pumpbrunnen in der Müneckstraße in Breitenholz
- Brunnen in der Kirchstraße Entringen, Abzweigung Kelternstraße
- Brunnen am Marktplatz Entringen und in der Herrenberger Straße
- Brunnenhäusle bei Entringen
- "Gänsebrunnen" vor dem Rathaus Pfäffingen
- Hülenbrunnen in der Entringer Straße Poltringen
- Poltringen, Pumpbrunnen in der Ehinger Straße
- Reusten, Brunnenhäusle und Stützbrunnen
Ammerbuch-Entringen: Brunnen am Marktplatz und in der Herrenberger Straße
Die drei Brunnen entlang der Ortsdurchfahrt wurden 1863 bis 1865 mit gusseisernen Brunnentrögen versehen. 1880 ersetzte man die bisherigen Holzleitungen durch eiserne Röhrenstränge. Die in Wasseralfingen gegossenen Brunnenstöcke sind noch heute Schmuckstücke.
Das aus dem Hardttäle stammende und im Brunnenhäusle außerhalb von Entringen gefasste Wasser dieser drei Brunnen wurde früher von vielen Familien auch dazu verwendet, ihren Haustrunk, den Most, zu verdünnen.
Der Marktbrunnen
Brunnentrog 1863 aufgestellt, zuletzt 2001 renoviert
Der Käsbachbrunnen in der Herrenberger Straße
Brunnentrog 1891 aufgestellt, zuletzt 2005 renoviert
Der Waaghausbrunnen in der Herrenberger Straße, Einmündung Gretchenstraße
Brunnentrog 1865 aufgestellt, zuletzt 1996 renoviert
Diese Dokumentation über die Entringer Brunnen wurde größtenteils von Diana Holzer und Reinhold Bauer aus Entringen (Förderkreis Heimatgeschichte Ammerbuch e.V.) zusammengestellt.
Ammerbuch-Entringen: Brunnenhäusle
Vielerorts werden die kleinen Kinder vom Storch gebracht. In Entringen versucht man der neugierigen Jugend weis zu machen, dass die Hebamme die kleinen Kinder aus dem Brunnenhäusle hole, aus dessen Tiefe sie bei der Geburt emporsteigen.
Wahrscheinlich seit dem 18. Jahrhundert dient das Brunnenhäusle als Quellfassung. Früher gab es nur die Flurnamen "Bronnwiesen", zumindest seit 1830 ist auch "Beim Bronnenhäusle" amtlich eingeführt. Das an dieser Stelle zutage tretende Wasser, dessen Einzugsgebiet bis hinter den Hardtwald reicht, wird hier in eine Leitung "getrichtert" und zu den Entringer Brunnen weiter geleitet. Bis 1880 bestanden die Brunnenleitungen aus Holz, sogenannte Teichel.
Allerlei Unpässlichkeiten und der günstige Eisenpreis bedeuteten damals das Ende der Holzleitung.
Inzwischen wurde die Gussleitung teilweise - in der Zeppelin- und Gretchenstraße 1968 sowie vom Käsbachbrunnen bis zum Marktbrunnen 2005 - durch PVC-Leitungen ersetzt.
In den letzten Jahren wurden unter enormem ehrenamtlichen Einsatz nicht nur das Steinplatten-Dach des Brunnenhäusles (2000/2001), sondern auch alle drei gusseisernen Brunnen sach- und fachgerecht renoviert und teilweise auch verkehrsgünstiger aufgestellt.
Diese Dokumentation über das Brunnenhäusle wurde von Diana Holzer und Reinhold Bauer aus Entringen (Förderkreis Heimatgeschichte Ammerbuch e.V.) zusammengestellt.
Ammerbuch-Pfäffingen: Der "Gänsebrunnen" vor dem Rathaus
Die vom einheimischen Künstler Wilfried Rexze in Edelstahl geschaffenen Gänse auf dem Brunnen vor dem Rathaus zeigen sich auf dem Weg hinunter zur Ammer.
Der Brunnen wurde im Rahmen der Dorfentwicklungsplanung 1989 neu angelegt.
Pfäffingen wurde in früherer Zeit durch drei Pumpbrunnen an der Ammer mit Wasser versorgt (bei der Mühle, in den Brunnengasse(heute "Gässle" und hinter dem alten Rathaus). 1720 ließ Johann Adam von Diemar Wasser in einer Deichelleitung aus dem Sulztal heranführen. Sie speiste zwei laufende Rohrbrunnen, von denen einer vor dem oberen Schloss und der andere vor dem ehemaligen Gasthaus Hirsch (Dorfstraße) stand. Die Brunnen wurden 1929 nach dem Bau der Wasserleitung abgebaut.
Ammerbuch-Poltringen: Hülenbrunnen in der Entringer Straße
Ammerbuch-Poltringen: Pumpbrunnen in der Ehinger Straße
Ammerbuch-Reusten: Brunnenhäusle und Stützbrunnen
Brunnenhäusle
Bevor das Wasser ab 1910 vom Brunnenhäusle (heute ein Denkmal) in der Jesinger Straße 48 zum Wasserreservoir (nicht mehr erhalten) auf dem Kirchberg gepumpt und von dort über Rohre an die Häuser weitergeleitet wurde, waren die Brunnen im Dorf für die Wasserversorgung von größter Bedeutung.
Neben den Pumpbrunnen, die das Grundwasser mit Hilfe von Muskelkraft aus größerer Tiefe ans Tageslicht schöpften, gab es die natürlichen oder artesischen Brunnen, bei denen das Wasser durch eigenen Druck an die Erdoberfläche gelangte. Damit das Wasser dieser Quellen nicht wieder irgendwo versickerte, mussten sie eingefasst werden.
Stützbrunnen
Ein gelungenes Beispiel dafür und zugleich ein junges Kleindenkmal ist der Stützbrunnen am Kapfweg, der 1990 im Zuge des Dorfentwicklungsplanes Reusten an einem lauschigen Plätzchen eingefasst wurde.
Hier der Stützbrunnen im "Winterkleid"
Pumpbrunnen
In Reusten und gibt es noch ein paar Pumpbrunnen aus dem 19. Jahrhundert, die mit ihren geschwungenen Formen und ihren reichen Verzierungen echte Schmuckstücke für das Dorf sind und deswegen auch als Denkmale erhalten bleiben sollten. Einer dieser Brunnen steht im Pfarrgarten, ein weiterer befindet sich neben der Kirche im Hof der Familie Haupt.
Diese Dokumentation wurde von Roland Fakler und Jürgen Parchem aus Reusten zusammengestellt.




























