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Altingen

Ortsportrait Ammerbuch-Altingen

Altingen, mit rund 2.500 Einwohnern der zweitgrößte Gemeindeteil, liegt am westlichen Gemeinderand an der Grenze zum Landkreis Böblingen. Die Universitätsstadt Tübingen, die Bischofsstadt Rottenburg und die Große Kreisstadt Herrenberg befinden sich in der Nähe. Der Gemeindeteil zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität, eine optimale Verkehrsanbindung an die B28 und die A81 sowie zahlreiche Unternehmen im Gewerbegebiet Hagen aus. Darüber hinaus verfügt Altingen mit der Gemeinschaftsschule Ammerbuch über eine Schule, die für ihr Konzept mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. In Altingen gibt es alles, was man im Alltag benötigt: einen Supermarkt, zwei Kindergärten, eine evangelische und eine katholische Kirche, Gaststätten, Bürgerbüro im Rathaus, Feuerwehr, Ärzte, zahlreiche Dienstleister und ein reges Vereinsleben.

Altingen
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Infrastruktur und Stichworte zu Altingen

  • Ärzte
  • Autohaus
  • Bäckereifilialen
  • Bahnhof (Ammertalbahn)
  • Bücherei
  • Busverkehr
  • Dienstleister
  • Direktvermarkter
  • Feste und Veranstaltungen
  • Feuerwehr
  • Floristikbetrieb
  • Friedhof
  • Gastronomiebetriebe
  • Gemeinschaftsschule und Grundschule
  • Gewässer: Ammer
  • Gute Radwege und Fußwege
  • Handwerksbetriebe
  • Industriegebiet
  • Kindergärten
  • Kirchengemeinden
  • Postagentur
  • Rathaus mit Bürgerbüro
  • Schnelles Internet (größtenteils)
  • Spielplätze
  • Sportplatz
  • Straßen: Landstraße L359, Kreisstraße K6917 und K 6918
  • Supermarkt
  • Tankstelle
  • Turnhalle
  • Vereine und Gruppen
  • Zahnärzte

Geschichtliches & Historisches

Altingen 1958 - Bereich Schulstraße Pilgerstraße
Altingen 1958 - Bereich Schulstraße Pilgerstraße

Nach Mitteilung des baden-württembergischen Staatsarchivs wurde Altingen im Jahr 1182 erstmals schriftlich erwähnt. Um 1330 stand das Dorf zur Hälfte unter österreichischer, zur Hälfte unter württembergischer Herrschaft. Nach der Reformation wurde nur der württembergische Teil evangelisch, so dass die Häuser, die auf österreichischem Boden standen, katholisch blieben. Der Rundgang durch Altingen beginnt am Rathaus (Schwedenstraße 21). 1982 wurde das Gebäude nach grundlegender Renovierung zum zweiten Mal offiziell als Sitz der örtlichen Verwaltung eingeweiht. Nach seiner Erbauung im Jahr 1825 diente es bis 1967 als Rathaus. Von 1967 bis 1982 war die Verwaltung im alten Schulhaus, Pilgerstraße 2, untergebracht. Nicht weit entfernt, zur Ortsmitte hin, steht das sogenannte "Schwedenhaus" (Schwedenstraße 28), das um 1550 entstand. Es wird erstmals um 1681 als des "Alten Schultheißen Haus" erwähnt. Das dreistöckige Schwedenhaus verfügte über mehrere Wohnstuben und einen reich verzierten Fachwerkgiebel. Seinen heutigen Namen verdankt das Gebäude einem Mitglied der späteren Besitzerfamilie Haar: Jakob Haar. Dieser trug den Spitznamen "der Schwede".

Vom Schwedenhaus kommen wir durch die Zehnthofgasse zur Zehntscheuer von 1671. Die Gemeinde hat ihre Hälfte der Scheuer stufenweise zu einem Bürgerhaus mit Vereinsräumen umgebaut. Dabei wurde auch der Durchgang zur Schulstraße hin hergestellt. 1966 wurde die Schule erbaut; das alte Schulhaus, Schulstraße 12, stammt von 1879/80 und beherbergte zwei Klassenräume mit zwei Eingangstüren, jeweils für katholische und evangelische Schüler. Das war der Teilung des Dorfes um 1330 in die zwei Herrschaftsgebiete Württemberg und Österreich geschuldet. Am Anfang der Schulstraße, am Ortseingang von Reusten her, steht die 1860/61 erbaute evangelische Kirche. Ein weiteres ehemaliges Schulhaus ist das Gebäude Pilgerstraße 2, das dann von 1967 bis 1982 als Rathaus diente und anschließend von der Gemeinde zum Ärztehaus umgebaut wurde. Wenn wir über die Schwedenstraße zum Dorfkern zurückgehen, passieren wir die Burgstraße, den Magnusweg und gelangen dann zur Pfarrkirche St. Magnus. Die Pfarrei ist 1275 erstmals erwähnt, der Kirchenheilige St. Magnus erst 1489. Die Kirche liegt inmitten eines burgartig ummauerten Kirchhofes, ihr mächtiger Ostchorturm weist vier Stockwerke und einen fast quadratischen Grundriss auf. Das Unterteil des Turmes einschließlich des Wehrgeschosses dürfte aus dem 12. Jahrhundert stammen.

Das Wappen von Altingen

Altes Wappen von Altingen

Das der Gemeinde 1954 verliehene Wappen zeigt in Rot einen goldenen Abtsstab, beheftet mit zwei schräg gekreuzten goldenen Ähren, die Kreuzung überdeckt durch eine gestürzte silberne Pflugschar. Der Abtsstab deutet auf den früheren Besitz der Klöster Ottobeuren und Bebenhausen in Altingen hin. Die Farben Rot und Gold sind dem Wappen der Pfalzgrafen von Tübingen entnommen.

Das Wappen war 17 Jahre lang bis zur Gründung von Ammerbuch im Jahr 1971 gültig.

Übersicht über die Entwicklung der Einwohnerzahlen:

1855: 806 Einwohner
1900: 762 Einwohner
1950: 1.005 Einwohner
1971: 1.401 Einwohner
2000: 2.444 Einwohner
2011: 2.530 Einwohner
2016: 2.556 Einwohner

Link zu den aktuellen Einwohnerzahlen
Kontakt: Bürgerbüro / Ortsverwaltung
Ortschaftsrat