Historische Brunnensäule
Beschreibung durch das Landesdenkmalamt Tübingen im Jahr 1977:

"Brunnensäule aus Gußeisen. Reich verzierte, heute bemalte, gußeiserne Brunnensäule. Verjüngt sich nach oben aus eckigem Brunnenstock in eine runde, mehrfach gegliederte Säule, in Form eines Pinienzapfens endend. Brunnenrohr läuft in einer Art Fischmaul aus. Schlechter Zustand. Der gußeiserne Brunnentrog wurde bereits vor Jahren entfernt."
Laut Ortschronik stand der Brunnen früher bei der Kelter, bis diese 1958 abbrannte. Dann wurde die Brunnensäule an die Raiffeisenstraße versetzt und vor einigen Jahren an die Einmündung zur Forsthausstraße.
Zur Brunnensäule gehörte eine gußeiserne Ofenplatte, die eine Schäferin mit Henkelkörbchen am Arm und zwei Schafen zeigte. Diese Ofenplatte wurde leider entwendet.
Markungsgedenkstein am Hardtwald
Am nordöstlichen Rand des Hardtwaldes steht direkt neben der Kreisstraße Richtung Reusten dieser Stein, der offenbar den Punkt markiert, an dem die Gemarkungen von Breitenholz, Entringen und Reusten zusammenstießen.
So einen Stein nennt man einen Markungsgedenkstein. Er hat keine rechtliche, sondern nur symbolische Bedeutung. Heute steht dieser Stein auf Breitenholzer Gemarkung. Die Maße sind noch in Schuh (1 Schuh = 28,3 cm) berechnet. Dieses Maß galt bis nach der Reichsgründung 1871 (zweites Reich).
Der Grenzstein ist ungefähr aus dem Jahr 1820 und aus Sandstein gehauen. Er ist ca. 110 cm hoch, 56 cm breit und 28 cm tief.
Am Ortsrand von Breitenholz an einem Weg vom Schuppengebiet Richtung Dorf steht diese "Gruab-Bank". Zweck einer solchen hohen Steinbank war, einen Abstellplatz für schwere Lastkörbe bereitzustellen. So konnte der Träger seine Last stehend absetzen und nach dem "Gruaben" (Ausruhen) wieder stehend aufnehmen.
Die alte Gruabbank wurde vor einigen Jahren mit einer neuen Sitzbank ergänzt.